The Waterboys – neue Single „Low Down in the Broom“, das Album „Good Luck Seeker“ ab 21.8.

The Waterboys folgen der kürzlichen Veröffentlichung ihrer aktuellen Upbeat-Pop-Single ‚The Soul Singer‘ mit dem wunderschönen Kontrapunkt ‚Low Down In The Broom‘. Begleitet wird der Song von einem mysteriösen und atmosphärischen Video, das die Ursprünge der Band als traditioneller schottischer Folk-Song widerspiegelt.

„Es verbindet sich mit dem frühen Waterboys-Sound, dieser emotional getriebenen Kraft“, erklärt Mike Scott, „und obwohl es ein uraltes Volkslied ist, gibt es kein Folk in der Performance. Es ist wilder akustischer Rock and Roll. ”

Mike Scott hat wieder gezaubert. „Good Luck, Seeker“ (Label/Vertrieb: Cooking Vinyl/Sony Music) ist das 14. Album von The Waterboys, das er im Heimstudio in Dublin, wo er seine Zeit im Lockdown verbracht hat, zusammengebastelt hat.

„Früher schrieb ich einen Song, buchte ein Studio und stellte meine Band zusammen“, bemerkt der produktive schottische Sänger, Songschreiber, Multiinstrumentalist, Bandleader und Produzent. „Es konnte schon eine sehr trockene Arbeitsweise sein. Heutzutage gehe ich in mein Studio, mach den Computer an und habe immer etwas am Brodeln. Es ist wie ein Schritt in die Absorption, und es erzeugt Magie.“ Scott schickt Tracks zwischen Bandmitgliedern hin und her, die in ihren eigenen Heimstudios Teile hinzufügen, die Scott dann weiter bearbeiten kann. „Ich bin wie ein Kind im Spielzeugladen, ich habe die ganze Zeit Spaß. Dieses Album war fast zufällig. Ich war gerade dabei, Musik zu machen, und plötzlich wurde mir klar, dass ich ein Album gemacht hatte.“

Vom überschwänglichen Eröffnungsgesang von „The Soul Singer“ bis zum elegischen Schlusstraum von „The Land Of Sunset“ ist es ein Album, das viele glitzernde Stränge der seltsamen und wundersamen Reise der Waterboys zusammenführt. Die 14 Songs von „Good Luck, Seeker“ sind bevölkert von reuelosen Freaks, Soul-Legenden, gesetzlosen Hollywood-Filmstars und Mystikern des 20. Jahrhunderts.

Scott hat sich von den Rolling Stones, Kate Bush, Sly und Kendrick inspirieren lassen und seinen eigenen Backkatalog verlorener Bänder und Texte durchsucht. Inmitten der flammenden Geigen von Steve Wickham, der extravaganten Orgel von Brother Paul, der groovigen Drums von Ralph Salmins und der brennenden Gitarrensoli von Scott selbst, werden aufmerksame Waterboys-Fans sich daran erfreuen, Einflüsse von „A Pagan Place“, über „Fisherman’s Blues“, den epischen Visionen von „Dream Harder“ und den düsteren Dramen von „A Rock In A Weary Land“ zu entdecken.

Wenn man das alles mit den Cut-and-Paste-Soul- und Hip-Hop-Anleihen der jüngsten Waterboys-Alben „Out of All This Blue“ und „Where the Action Is“ kombiniert, erhält man eine sehr schöne Ergänzung zu einem der großen Kanons der zeitgenössischen britischen Musik. Teils Song-Tagebuch, teils episches Spoken-Word-Abenteuer, „Good Luck, Seeker“ ist zugleich die letzte Platte in einem Triptychon und ein neuer Aufbruch für den rastlosen Klangmagier und seine fröhlichen Mitreisenden.